VIER TAGE ZYKLUS
 
Der erste Tag :

Ich beginne mit einem Interview :

Mein/e Klient/in (ich kürze im Folgenden ab : d.K.) erzählt mir "sein/ihr Leben" -
das ist wichtig, damit ich mir schon einmal ein Bild machen kann, worum es geht.
Das Interview ist auch für d. K. ein Einstieg, um sich in den Prozess einzuschwingen.
 
Als Nächstes macht d. K. eine Zeichnung nach vorgegebenen Kriterien.
Dabei geht es natürlich nicht um die künstlerischen Fähigkeiten -
wir werden dann die Zeichnung gemeinsam interpretieren.
Hierbei geht es darum, noch mehr auf das eigentliche Thema zu fokussieren.
Danach gibt es eine Pause, deren Zeitraum wir gemeinsam bestimmen,
meistens ein bis zwei Stunden

Dann kommt die erste Session :
D. K. liegt bequem, mit geschlossenen Augen, damit er/sie sich soweit als möglich
entspannen kann. Ich sitze daneben, führe d. K. mit Fragen durch die Session
und schreibe alles, was gesprochen wird, mit.
Während dieser ersten Session gibt es ein klares Konzept :
d. K. nimmt u.a. Kontakt auf mit dem inneren Kind und mit dem höheren Selbst .
Mehr möchte ich dazu jetzt nicht sagen, da würde ich etwas vorwegnehmen,
was erst während der Arbeit Thema wird.

Es wird das geschehen, was geschehen soll -
der Kopf mit seinen Kontrollmechanismen ist anfangs oftmals der "Behinderer",
weil diese Arbeit auf anderen Ebenen abläuft  - das ist normal.

Damit ist unsere gemeinsame Arbeit für den ersten Tag beendet

Alles, was ich mitgeschrieben habe, gebe ich d. K. im Anschluß an die Session mit
nach Hause und er/sie schreibt die session  ab.
Das ist wichtig, da d. K. erstens selbst nocheinmal durch das Erlebte geht.
Oft kann man sich nicht mehr an alles erinnern, was man gesagt hat
und durch das Abschreiben geht d. K. tiefer in den Prozess.
Zweitens kann es auch sein, daß d. K. mit dem Gesagten nicht viel anfangen kannt,
weil es "verschlüsselt " ist d.h. dass das Unterbewusstsein etwas mitgeteilt hat ,
was nicht sofort erkennbar ist.

Das war der Ablauf des ersten Tages.

Am nächsten Tag vormittags machen wir gemeinsam die Interpretation der ersten Session.
Das ist der wichtigste Teil der Arbeit !
Jetzt geht es darum, aufzuschlüsseln, welche Informationen aus dem Unterbewusstsein
in der Session hochgekommen sind. Dabei geht es um Glaubensmuster und Programmierungen,
die d. K. nicht bewusst sind.
Außerdem befindet sich der Klient mittlerweile sowieso in einer bestimmten Dynamik,
die ich hier nicht erklären kann - das ist Erfahrungssache.

Nach der Interpretation gibt es wieder eine Pause und nachmittags kommt die zweite Session.
Der Ablauf ist dann an den nächsten Tagen derselbe.


Ich empfehle sehr, diese vier Tage komplett nur für die Sessionarbeit zu reservieren
und keine anderweitigen Termine und Treffen auszumachen !
Je kontinuierlicher, ablenkungsfreier und intensiver  d. K. arbeitet, desto mehr
profitiert er davon. Das liegt natürlich im Ermessen und der Bereitschaft  d. K.